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Das Beschneiden

Bezeichnet den Vorgang, während dem überflüssige Triebe (grüne Zweige des Rebstocks, die jedes Jahr wachsen) geschnitten und dem Rebstock die Wachstumsrichtung für die zukünftige Ernte gegeben wird.

Beschnitten wird vor allem während der Ruhephase, von Dezember bis März. Je früher mit dem Schneiden begonnen wird, desto stärker wird die Pflanze zum Austreiben angeregt, was bei Frost gefährlich sein kann und die zukünftige Ernte beeinträchtigen könnte.

Das Ziel beim Beschneiden ist:

-         Die Entwicklung der Rebe, ein typisches Lianengewächs, wird kontrolliert.
-         Die Anzahl der Augen pro Trieb und ein möglicher Ertrag werden damit definiert.
-         Die Anzahl der Knospen wird so reduziert, damit diese mit den Eigenschaften der Rebe harmonieren und ihr eine gesunde Vitalität und lange Lebensdauer geben.

Es gibt verschiedene Arten von Rebschnitt, die je nach Art der Rebe und ihren Anforderungen genutzt werden: das Goblet-System für Buschweine, das Guyon- und Cordon-System mit Drahtrahmen sowie Lyra und Pergola. Sie haben alle unterschiedliche Eigenschaften und werden den verschiedenen Terroirs (je nach Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit und Bodenart) und dem gewünschten Traubenertrag angepasst.
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